10. Februar 2026, 11:30 Uhr
Ich zwinge mich heute zum Schreiben. Die Entgiftung meines Körpers ist nach sieben Tagen fast abgeschlossen.
Gestern habe ich die Flucht ergriffen und bin in meine Schrauberhalle gefahren. Mein Auto hat seit Wochen einen defekten Sensor – das hat mich nicht weiter gestört, aber ich fahre seit einiger Zeit ohne Geschwindigkeitsanzeige und ohne ABS durch die Gegend. Für die lange Fahrt zur Kur möchte ich auf den Luxus eines funktionierenden Tempomats nicht verzichten. Und in einer schneereichen Gegend braucht man definitiv ein funktionierendes ABS.
Ich habe alles ruhig und problemlos auseinandergebaut – und dann festgestellt, dass das Teil nicht passt.
Also eine befreundete Werkstatt angerufen. Die passenden Teile kamen heute Morgen um 8:00 Uhr. Jetzt wird alles wieder zusammengebaut. Wenn es heute nicht fertig wird, mache ich es morgen. Immer Stück für Stück.
Im Moment bin ich hin- und hergerissen zwischen Freude und Aufregung. Habe ich an alles gedacht? Gibt es Dinge, die vor Ort meine Aufmerksamkeit brauchen werden? Aber was soll schon Schlimmes passieren?
Eigentlich bin ich auf alles vorbereitet.
Und die ungeplanten Dinge passieren sowieso – auch wenn ich nicht da bin.
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