6. Januar 2026, 21:56 Uhr
Ich war heute – mit Unterbrechungen von insgesamt etwa vier Stunden – den ganzen Tag am Rechner.
Ich habe an den Reels weitergebaut, den Buchtrailer für SINNBILD begonnen und mich gezwungen – nein, eher ermutigt –, positiv an Das leere Blatt weiterzuarbeiten. Ich bin jetzt an einer Stelle angekommen, an der ich mit ruhigem Gewissen einen Cut machen kann, um den Text liegen zu lassen. Ich habe mir Notizen gemacht für Dinge, die ich im weiteren Verlauf einbauen möchte.
Meine To-do-Liste für Tätigkeiten außerhalb des Monitors habe ich zum großen Teil abgearbeitet. Ich brauche immer eine andere Beschäftigung, wenn ich nicht gerade am Computer sitze. Sonst entsteht Langeweile. Und aus Langeweile wird Unruhe.
Gegen 20:00 Uhr habe ich begonnen, Das endliche Leben anhand der Anmerkungen von BM final zu bearbeiten. Es sind fast 400 Kommentare. Eigentlich fast nur Kleinigkeiten: Kommas, Guillemets zu viel gesetzt. Manche Sätze sind unklar, weil im Absatz der Bezug verloren gegangen ist. Alles Kleinkram.
Was meiner Seele schmeichelt, sind die Kommentare zu den Stellen, die sie berührt haben. Oder wenn der Bezug als gelungen beschrieben wird. Davon gibt es viele. Hinweise darauf, dass die Metaphern tragen, Zitate gut platziert sind, die Zerrissenheit und die Situation nachvollzogen werden können. Genau das wollte ich ausdrücken. Und es ist gut zu wissen, dass es wirkt.
Ich werde das komplette Manuskript nicht noch einmal lesen. Ich arbeite die Kommentare ab. Bei Sätzen ohne klaren Bezug passe ich an. Ich lese dann nur die jeweiligen Absätze, damit der Lesefluss stimmt. Den Rest lasse ich, wie er ist. Ich weiß genau, was ich geschrieben habe.
Für heute ist Schluss.
Genug Elektrosmog absorbiert.
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