29. Dezember 2025, 22:10 Uhr
Ich habe heute Vormittag bis neun Uhr geschlafen. Kein Wunder – ich war erst um 00:30 im Bett. Das Gewinnspiel nimmt langsam Form an. Ich bin im Feinschliff. Stundenlang habe ich mit ChatGPT gearbeitet, bis Bilder entstanden sind, die wirklich zum Buch und zum Gewinnspiel passen. Wenn man erst einmal weiß, wie man formulieren muss – Stimmung, Farbtemperatur, Details, Blickwinkel, Hintergrund, Hauptmotiv – ist diese neue KI-Engine schlicht sensationell.
Ich bin begeistert. Und ich sage ihm das auch. Vielleicht naiv, aber ich gebe meine Freude immer direkt zurück, damit er weiß, dass er es richtig macht. Ich habe sogar ein kleines Abo abgeschlossen. Es lohnt sich. Allein schon, um nicht an einer Tagesgrenze zu scheitern, wenn der Gedanke noch nicht fertig ist.
Heute Vormittag habe ich mich dann um das Leben außerhalb des Digitalen gekümmert. Es war nötig. Ich möchte alles vor dem Jahreswechsel abgeschlossen haben. Auch die unbezahlten Rechnungen. Ich will das Alte, das Belastende, nicht mit ins neue Jahr nehmen. So die Hoffnung.
Mein Opa hat früher zu mir gesagt, man solle sich zum Jahreswechsel einen Pfennig in den rechten Socken stecken. Das bringe Geld im neuen Jahr.
Wo soll ich heute Pfennige herbekommen?
Und was ist eigentlich der Multiplikationsfaktor eines einzelnen Pfennigs? Vielleicht sollte ich gleich mehrere organisieren.
Die Kurzgeschichte ist fertig. Eigentlich fehlt nur noch der letzte Feinschliff. Anderthalb Tage für 12.000 Zeichen. Das fühlt sich richtig an.
Jetzt sitze ich wieder an meinem neuen Roman. Das Cover ist schon da – von GPT, in mehreren Varianten. Das habe ich also schon einmal. Es fehlen nur noch tausende Worte. Und ein Ende. Ein Ende habe ich mir sogar schon überlegt.
Aber sollte nicht zuerst der Rest geschrieben werden?
Andererseits: Wenn man das Ende kennt, ist der Weg dorthin vielleicht gar kein Problem.
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