Sonntag, 28. Dezember 2025

28. Dezember 2025, 12:42 Uhr

Gestern habe ich nichts mehr gemacht, außer Blogger für mich anzupassen.
Es fehlen noch das Bild, das Profil, die Farben – sagt man Farbtemperatur? Styling. Erscheinungsbild. Layout. Aber ich hatte keine Lust, mich an Details aufzureiben. Für den Anfang muss es genügen.

Stattdessen habe ich mich mit dem Gewinnspiel beschäftigt. Das braucht Aufmerksamkeit. Es wird wichtig für mich. Reichweite entsteht nicht von allein, sie muss gedacht werden. Konkrete Ideen haben sich angedeutet, noch grob umrissen, noch unfertig. Die Feinplanung kommt später.

Heute Morgen, nach dem Aufstehen, mit Kaffee und Pfeife, während ich den Schlaf der Nacht aus dem Kopf vertrieb, kam mir eine neue Idee: Schreibwettbewerbe. Gibt es die überhaupt noch?

Eine kurze Anfrage bei Google. Tatsächlich: viele. Einige schon abgelaufen. Einer mit Einsendeschluss am 15.01.2026. Ich scrolle weiter und bleibe hängen.

MENSCH · MASCHINE · MASKERADE.

https://www.papierfresserchen.eu/anthologien/mensch-maschine-maskerade/ 

Maximal 12.000 Zeichen. Nicht Wörter. Zeichen. Fünf bis sechs Seiten.
Es spricht mich an. Auch deshalb, weil ich bereits zwei Kapitel in meinem Roman habe, grob umrissen – ein Roman über die Zukunft im Jahr 2070. Ein Buch im Buch. Das ließe sich ausbauen. Oder besser: herunterbrechen.

Seit etwa neun Uhr arbeite ich daran.
Und merke, wie schwer es ist, ein Buch, das im Kopf existiert, zu extrahieren und auf 12.000 Zeichen zu schrumpfen. Die Idee. Die Aussage. Die Dialoge. Die Bilder. Alles, was sonst Raum bekommt, muss jetzt verdichtet werden. Kürzer. Prägnanter. Worte, die alles sagen. Metaphern, die tragen, ohne zu erklären. Bilder, die im Kopf entstehen, müssen beschnitten werden, ohne ihre Wirkung zu verlieren.

12.000 Zeichen sind nicht viel.
Nicht für jemanden, der sonst keine Begrenzung kennt, der sich entfalten kann, ohne auf Wort- oder Zeichenzahlen zu achten. Vielleicht ist genau das der Punkt. Vielleicht ist es eine Übung.

Ich habe noch zwei Wochen Zeit. 

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