Donnerstag, 8. Januar 2026

8. Januar 2026, 21:40 Uhr

Heute Morgen bin ich mit Kopfschmerzen aufgewacht. Ich konnte nichts machen. Erst gegen 11:00 Uhr saß ich am Rechner. Vielleicht ist das Gehirn überanstrengt, wie ein Muskel, den man zu lange belastet hat. Der Schmerz zog sich von der Stirn bis in die Schultern. Also habe ich nur das Allernötigste erledigt. Gegen Nachmittag war es überstanden.

Ich habe noch den dritten Reel geplant und veröffentlicht, das Lektorat final abgeschlossen und sitze nun seit vier Stunden am Exposé. Und frage mich: Wie presst man ein Buch mit knapp 100.000 Wörtern in 4.000?

Logline.
Perspektive.
Atmosphäre.
Vergleichbare Werke.
Warum dieses Buch veröffentlicht werden sollte.
Was macht dieses Buch besonders?
Marktpotenzial.
Zielgruppe.
Und dann auch noch ein Extrakt als Inhaltsangabe.

Am Ende sind es 5.000 Wörter geworden. Ich möchte in Sätzen schreiben, nicht nur Worte hinwerfen. Vielleicht ist das zu viel. Vielleicht auch nicht. Ich bin frech und werde es morgen, ausgeschlafen und mit Abstand nochmal durchlesen und BM hinwerfen. Vielleicht kann sie noch straffen. Vielleicht habe ich etwas übersehen. Keine Ahnung.

Für heute ist Schluss.
Netflix ruft.
Entspannung und Ruhe warten.

Vielleicht fällt mir morgen noch ein, was ich gemacht habe, am heutigen Tag, aber Gedanken halten nicht und kommen nicht über die Hand auf die Tastatur. 

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