Samstag, 24. Januar 2026

24. Januar 2026, 20:47 Uhr

Nachtrag.

Ich habe es endlich getan. Das endliche Leben ist an die renommierte Literaturagentur Geab & Eggers verschickt.
Die E-Mail war eigentlich schon seit heute Morgen fertig. Alle Anlagen bestimmt hundertmal kontrolliert. Das Anschreiben. Die Betreffzeile. Und dann diese scheinbar banale, aber alles entscheidende Frage: Wie spricht man an?

Sehr geehrte Damen und Herren?
Sehr geehrtes Lektoratsteam?
Sehr geehrtes Geab-&-Eggers-Team?

Ich hatte keine Ahnung. Und genau da zeigt sich wieder dieses Muster: die Details. Jedes Detail zählt. Jedes Komma. Jeder Satz. Jeder Absatz. Und sogar die Leere zwischen den Zeilen. Ich habe gefeilt, geändert, verworfen, neu geschrieben. Nicht aus Angst vor Ablehnung, sondern aus Respekt vor dem Text. Und vielleicht auch vor mir selbst.

Jetzt ist es raus.
Und ich bin immer noch müde.

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