26. Dezember 2025, 14:01 Uhr
Ich warte immer noch auf eine E-Mail von STRATO für die Aktivierung des „WordPressPlugInMonsterBlogToolWerkzeugsZusatzFunktionsMoped“.
Ich lese mein unfertiges, rohes Manuskript. Gestern habe ich viel geschrieben. Zu viel. Zu viele Füllwörter. Der Text ist aufgeblasen. Das Kapitel hat 2500 Wörter, aber durch die ewigen Wiederholungen und Erklärungen wirkt es ermüdend beim Lesen.
Und ich denke: Ein Tag voller Schaffen. Ein neuer Tag, um alles zu löschen, zu straffen, zu revidieren und zu überlegen – was wollte ich eigentlich in diesem Kapitel sagen?
Ich bleibe an Worten hängen. Frage mich, ob sie passen.
Nehme ich beschreiben, aufzeichnen, aufschreiben, skizzieren?
Welches passt in den Lesefluss und beschreibt die Szene, ohne sie zu erklären?
Soll ich den Satz markieren und später darauf zurückkommen und erst den Rest korrigieren? Aber was, wenn ich Bezug nehmen muss auf die aktuelle Szene? Was, wenn sich das falsch gesetzte Wort wiederholt, zu oft, unbemerkt, und sich durch das ganze Kapitel frisst?
Ich komme nicht weiter und komme doch genau dahin, wo Schreiben immer landet: an den Rand der Entscheidung, ob man loslässt oder festhält.
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