26. Dezember 2025, 11:37 Uhr
Ich habe heute zwei Stunden Zeit verschwendet, um meine Homepage bei Strato auf WordPress umzustellen, weil ich eine Idee für einen tagebuchähnlichen Blog hatte. Als eigene Seite. Unkompliziert. Einfach. Ohne sich durch hundert Menüs zu klicken. Aufrufen, wenn das Bedürfnis mich überkommt, etwas in die Welt zu schreien. Ob es jemand liest, ist einerlei. Aber es ist einfacher, als ein Blatt Papier zu finden, einen Stift, der schreibt – und dann ist die Idee schon wieder weg, der Gedanke entflohen, weil man mit Suchen und Finden beschäftigt war.
Und da ich sowieso zu dieser Jahreszeit am Computer sitze, war es für mich logisch.
Einfach in ihrer Schlichtheit.
Aber ich schweife ab.
Ich meldete mich an und fand: nichts. Diese unübersichtliche Welt von Strato. Also öffnete ich einen Chat, um meine Frage, meine Bitte, auf jemand anderen abzuwälzen. Und siehe da: am zweiten Weihnachtstag meldete sich prompt eine nette „Person“. Ich hackte meine Wünsche hinein. Roh. Brutal. Kurz. Knapp. Präzise. Ich wollte keine Zeit verschwenden. Ich wollte schreiben.
Die drei Punkte zeigten an, dass geschrieben wurde.
Ich bekam allgemeine, oberflächliche Informationen.
Wieder hackte ich meine Worte hinein. Mein Wunsch. Mein Ziel.
BLOG FÜR TAGEBUCHEINTRÄGE.
Es dauerte.
Dann: Sie brauchen das WordPress-Paket.
Ok.
Ich kaufte das Basispaket für 0 Euro, installierte es und wartete auf die Aktivierung. Maximal in 24 Stunden sei das Paket aktiviert. In denen ich an meinem Buch weiterschreiben konnte.
Ich schloss den Chat.
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